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Aktuelles

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Dekorativ und sinnstiftend

In der Tagespflege wurde gebastelt

Scheren, Bastel- und Transparentpapiere in verschiedenen Farben und Kleber: Mehr braucht es nicht für schöne Fensterbilder.

Vor gut zwei Wochen haben die Gäste der Tagespflege damit begonnen, weihnachtlichen Fensterschmuck zu basteln. Unter der kundigen Anleitung von Antonia Schwer und Tanja Kurz entstanden Häuser, Kirchen und Sterne in vielen Farben und Ausführungen.
Die ersten Ergebnisse tragen bereits dazu bei, die Räumlichkeiten zu verschönern. Das ein oder andere Schmuckstück ist noch in der Vorbereitung – nach und nach werden die Fenster mit weiteren Bildern verschönert. Das ein oder andere Fensterbild sorgt aber auch in den eigenen vier Wänden für weihnachtliche Vorfreude.
Das Basteln ist nicht nur ein großer Spaß, sondern trainiert nebenbei auch die Konzentration, die Feinmotorik und die Kreativität.

Mehr Mobilität möglich

Langgehegter Wunsch wurde umgesetzt

Eine große Erleichterung und die Erfüllung eines langgehegten Wunsches: So bezeichnet es Markus Aydt, Geschäftsführer der Sozialstation St. Marien in Triberg. Seit Anfang November an verfügt das Team über einen weiteren Bus für die Tagespflege.

Das Besondere an dem neuen Fahrzeug: Der Ford Transit erlaubt die einfache Abholung von Gästen der Tagespflege, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. „Das war vorher immer mit Organisationsaufwand verbunden“, sagt Sandra Blessing. Dann wurden die Kollegen vom örtlichen Roten Kreuz eingebunden. „Das hat bisher immer wunderbar funktioniert, aber es bindet natürlich Kapazitäten – sowohl bei uns als auch beim DRK.“ Der Transport ist zukünftig allein Sache der Triberger Sozialstation.

„Tagespflege ‚Schwarzwaldtreff‘ St. Marien“ ist in einem roten Balken auf der Seite des neuen Busses zu lesen. Dezent gestaltet und beklebt wurde er von der grafischen Werkstatt Bruno Gasche in Schonach. Das neue Fahrzeug bietet sechs Fahrgästen bequem Platz und besitzt eine Rampe für die Rollstuhlmitnahme.

Zum Einsatz kommen soll der Ford immer dann, wenn die Tagespflege Gäste im Rollstuhl erwartet. Dann sind beide Busse parallel unterwegs. „Ist das nicht der Falle bleibt es bei einer Tour“, erläutert Sandra Blessing. An der Leistung wird sich daher nichts ändern: Gäste der Tagespflege werden zu Hause abgeholt und wieder zurückgebracht. Auch die Fahrer bleiben dieselben: Der neue Bus erfordert dort keine Veränderungen.

Mit dem Kauf des zusätzlichen Busses verbunden ist auch die langfristige Möglichkeit, die Tagespflege auszubauen, respektive weitere Angehörige zu entlasten. „Noch ist das kein fester Plan, und noch ist die Nachfrage nicht vorhanden. Aber bisher gab es in dieser Hinsicht auch keine Möglichkeiten“, denkt Markus Aydt voraus.

An dieser Stelle ist es dem Geschäftsführer der Sozialstation St. Marien auch wichtig, dem örtlichen Roten Kreuz zu danken: „Ohne deren Unterstützung in den vergangenen Jahren hätten wir Gäste, die an den Rollstuhl angewiesen sind, nicht in unserer Tagespflege begrüßen können. Es ist schön, dass wir uns auf diese Zusammenarbeit so lange verlassen durften. Danke!“

Vorgezogene Weihnachtsfeier

Sozialstation St. Marien sorgt für Spielraum und schöpft Kraft

Damit die zeitliche Belastung der Mitarbeitenden im Advent und über die Weihnachtsfeiertage überschaubar bleibt, hat die Sozialstation St. Marien Triberg vorgesorgt: Die jährliche Weihnachtsfeier fand bereits statt.

Hinter dem frühen Termin stecken zwei Gründe, verrät Heidi Stumpp, Leiterin des Bereichs Hauswirtschaft: „Unsere Mitarbeitenden sind oft in Vereinen aktiv, die gerade im Dezember zu ihren Weihnachtsfeiern einladen. Da wir jetzt schon gefeiert haben, treten wir nicht in Konkurrenz. Zum anderen verlangt die Weihnachtszeit vom Team der Sozialstation mehr ab – vor allem emotional.“ Viele Gäste der Tagespflege oder betreute Menschen in der ambulanten Pflege verspürten in diesen Tagen mehr Einsamkeit und Traurigkeit. „Das erfordert von unserer Seite ein Mehr an Aufmerksamkeit und Fürsorge“, sagt Patricia Eiche, die Pflegedienstleitung der Sozialstation St. Marien. Mit der vorgezogenen Weihnachtsfeier ist damit einerseits der Dank für die geleistete Arbeit im Jahr verbunden, und gleichzeitig ein Kraft schöpfen für die bevorstehenden Aufgaben.
Rund 50 Gäste durfte die Sozialstation im Oberkirnacher Gasthaus Waldeck an diesem Abend begrüßen. Neben vielen Mitarbeitenden waren auch Klaus Nagel, Vorsitzender des Trägervereins Sozialstation St. Marien Raumschaft Triberg, und Pfarrer Markus Ockert von der evangelischen Kirchengemeinde der Einladung gefolgt. Beide stellten die Leistungen der Sozialstation heraus und dankten dem Team für seinen Einsatz. „Ohne Sie wäre vieles nicht möglich“, stellte Klaus Nagel fest. Zwei gemeinsam gesungene Lieder bestärkten das Zusammengehörigkeitsgefühl, bevor dann jede und jeder am Büffet seinen eigenen Teller befüllen durfte.
„Es war ein schöner Abend, der gezeigt hat, dass es wichtig ist, nicht nur zusammen zu arbeiten, sondern auch Zeit zusammen zu verbringen. Solche Veranstaltung stärken ein Team und machen es resilienter“, fasst es die Leiterin der Tagespflege Sandra Blessing zusammen. „Die Weihnachtszeit kann kommen!“

 

Medizinische Gewissheit für den Notfall

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und mehr

Das Ausfüllen von Formularen ist selten mit guter Laune verbunden. Sich in seiner Freizeit mit Themen wie Krankheit und Tod auseinanderzusetzen ist auch kein Vergnügen. Dennoch ist es sinnvoll – „und zwar aus zwei verschiedenen Perspektiven“, sagt Markus Aydt. Denn es betrifft – gerade im Hinblick auf die Pflege – immer mehrere Personen oder Ansprechpartner, weiß der Geschäftsführer der Sozialstation St. Marien in Triberg. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Dokumente, „die für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Arbeit wichtig sind: Es geht um die Vorsorgevollmacht und die Patientenverfügung.“

Das Ausfüllen von Formularen ist selten mit guter Laune verbunden. Sich in seiner Freizeit mit Themen wie Krankheit und Tod auseinanderzusetzen ist auch kein Vergnügen. Dennoch ist es sinnvoll – „und zwar aus zwei verschiedenen Perspektiven“, sagt Markus Aydt. Denn es betrifft – gerade im Hinblick auf die Pflege – immer mehrere Personen oder Ansprechpartner, weiß der Geschäftsführer der Sozialstation St. Marien in Triberg. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Dokumente, „die für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Arbeit wichtig sind: Es geht um die Vorsorgevollmacht und die Patientenverfügung.“

Was dahintersteckt

Beide Dokumente kommen zum Tragen, wenn der betroffene Mensch nicht mehr in der Lage ist, selbständig zu entscheiden. „Und es hat in erster Linie auch nichts mit dem Alter oder dem Gesundheitszustand zu tun“; ergänzt Pflegedienstleiterin Patricia Eiche. Denn so eine Situation kann durch einen Unfall oder eine schwere Erkrankung ausgelöst werden. Wer nicht-ansprechbar im Krankenhaus landet, kann auch keine Entscheidungen treffen. „Damit es andere im eigenen Sinne können, brauchen sie eine Vollmacht“, erläutert Markus Aydt. In einer Vorsorgevollmacht wird eine Person bestimmt, die ihre Interessen gegenüber Ärztinnen und Ärzten vertritt. Diese Vollmacht muss, wie auch eine Patientenverfügung, „zu Zeiten der vollen Geschäftsfähigkeit“, ausgefertigt und unterschrieben worden sein.

Bei einer Patientenverfügung handelt es sich um ein Dokument, mit dem Menschen bestimmen, welche medizinischen Eingriffe oder Hilfen sie haben möchten – oder nicht. Auch sie kommt nur zum Tragen, wenn keine selbstbestimmtes Handeln möglich ist. „Unabhängig vom Grund dafür“, so Markus Aydt. Ärztliches Fachpersonal, Betreuungspersonen und Bevollmächtigte sind an diesen Wunsch gebunden: Unter anderem wird in einer Patientenverfügung festgelegt, ob im Fall der Fälle alles medizinisch Sinnvolle getan wird, um am Leben zu bleiben. Oder ob „alle lebenserhaltenden Maßnahmen unterlassen werden“ sollen bei gleichzeitiger Linderung von Schmerzen, Angst oder Übelkeit zum Beispiel.

Wichtiges Wissen für das Pflegeteam

„Wenn es solche Dokumente gibt, sollten wir das möglichst wissen“; sagt Markus Aydt. Denn dort werden auch pflegerische Ansätze formuliert, „an die wir uns gern halten“. Außerdem ist der Pflegedienst häufig ein wichtiger Ansprechpartner für behandelnde Ärzte und kann dementsprechend im Notfall auch auf die vorliegenden Vollmachten hinweisen. „Wir sind oft sehr nah an den Menschen, die wir betreuen und wollen das Beste für sie – auch über unsere eigentliche Tätigkeit hinaus“, ergänzt er. Wichtig ist darüber hinaus, eine Vorsorgevollmacht beim Zentralen Vorsorgeregister eintragen zu lassen.

Passende Formulare und Informationen zur Patientenverfügung und zur Vorsorgevollmacht liegen in der Geschäftsstelle der Sozialstation in Triberg aus. „Die bringen wir Ihnen auch gern bei einem unserer Besuche mit, wenn Sie das möchten“, sagt Geschäftsführer Aydt. Außerdem gibt es dazu auf der Website der Caritas weiterführende Informationen und abrufbare Formulare.
Unsere Öffnungszeiten und Kontaktdaten

Link zu den Angeboten der Caritas

Gemeinsamkeit pflegen

Die Sozialstation hat sich eine kleine Auszeit gegönnt

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation St. Marien Triberg sind jeden Tag im Einsatz. Das weiß man zu schätzen! „Ihre Leistungen und ihr Einsatz sind verantwortlich für unseren Erfolg“, sagt dazu Markus Aydt, Geschäftsführer der Sozialstation. Als Zeichen der Wertschätzung, aber auch um den Zusammenhalt innerhalb des Teams zu stärken, wurde Anfang Juli gemeinsam gefeiert. Dazu wurde der Außenbereich schön dekoriert, für Speis und Trank gesorgt sowie viele Gelegenheiten für Gespräche geboten.

Bei der Auswahl des Grillguts wurden alle Metzgereien im Einzugsgebiet bedacht: Das Fleisch wurde von den Metzgereien Kaiser aus Triberg und Hepting aus Schonach bezogen, die Würste kamen von der Metzgerei Schwer aus Schonach. „Wir sind froh, dass es hier noch so viele regionale Metzgereien und Bäckereien gibt. Da ist es für uns selbstverständlich, so gut es geht, alle ins Boot zu holen“, beschreibt es Aydt. Die Getränke lieferte Getränke Nock. Aydt dankte den Abteilungsleiterinnen sowohl für die generelle Organisation als auch die Liebe zum Detail.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation St. Marien Triberg sind jeden Tag im Einsatz. Das weiß man zu schätzen! „Ihre Leistungen und ihr Einsatz sind verantwortlich für unseren Erfolg“, sagt dazu Markus Aydt, Geschäftsführer der Sozialstation. Als Zeichen der Wertschätzung, aber auch um den Zusammenhalt innerhalb des Teams zu stärken, wurde Anfang Juli gemeinsam gefeiert. Dazu wurde der Außenbereich schön dekoriert, für Speis und Trank gesorgt sowie viele Gelegenheiten für Gespräche geboten.
Das Sommerfest begann gegen 18 Uhr, so dass alle Mitarbeitenden auch dabei sein konnten. Mehr als 30 hatten den Weg in ihrer Freizeit zur Arbeitsstelle gefunden. Unter den Gästen waren auch Mitglieder des Vorstands sowie der Vorsitzende Klaus Nagel. Auf eine Rede verzichtete das Mitglied des Ältestenrats im Triberger Gemeinderat. Dafür nahm sich Nagel Zeit für persönliche Gespräche und wechselte im Lauf des Abends mehrmals seinen Sitzplatz.

Gegen Mitternacht waren dann auch die letzten Besucher auf dem Heimweg, und in der Sozialstation kehrte Ruhe ein. Doch nur kurz. Denn schon früh am Morgen starteten die Mitarbeitenden des mobilen Pflegediensts in ihren Arbeitstag.

Markus Aydt: „Die Arbeit in der Pflege ist herausfordernd und intensiv. Sie kann nur funktionieren, wenn alle zusammenarbeiten und sich gegenseitig stärken.“ Daher seien betriebliche Feste wichtig, um das Miteinander zu stärken und sich besser kennenzulernen. „Wer viel arbeitet, darf auch mal feiern und eine kleine Auszeit nehmen. Dann geht es im Anschluss vielleicht ein bisschen einfacher und besser weiter.“

Gemeinsam mehr erreichen

Das Pflegebündnis Schönwald stellt sich vor

Dieses Datum dürfen Sie sich gern merken und in den Kalender eintragen: Am Samstag, 17. Mai 2025, laden wir Sie und alle Interessierten ein, das starke Netzwerk kennenzulernen, das sich der Pflege und Betreuung älterer Menschen in der Gemeinde widmet. Das Ganze findet statt im Haus Schönwald zwischen 12 und 16 Uhr. Die Adresse lautet Anton-Bruckner-Straße 3 in Schönwald. Damit allen eine Teilnahme ermöglicht ist, wird ein Fahrdienst angeboten, organisiert vom Roten Kreuz. Sollten Sie Bedarf haben, wenden Sie sich telefonisch an die Kollegen unter 07722 96100. Wenn Sie selbst mit dem Auto kommen, parken Sie an diesem Tag bitte an der Uhrmacher-Ketterer-Halle.
Das Haus Schönwald ist auch für die Sozialstation St. Marien Triberg ein wichtiger Ort. Dort hat die Tagespflege der Sozialstation, der „Schwarzwaldtreff“, ihre Räumlichkeiten. Bis zu zwölf Gäste bei ganzheitlicher Betreuung heißen wir hier täglich willkommen. Es gibt verschiedene Sitzbereiche, Tische, Platz für Aktivitäten und einen Ruhebereich mit Relaxsesseln. Damit wird zum einen ein Miteinander durch Gespräche oder Spiele ermöglicht, zum anderen eine Rückzugsmöglichkeit zur Verfügung gestellt. „Schließlich sollen sich alle bei uns wohlfühlen“, sagt Sandra Blessing. Die Gesundheits- und Krankenpflegerin leitet die Tagespflege im Haus Schönwald seit der Eröffnung im März 2021,
Gemeinsame Mahlzeiten und gezielte Beschäftigungsimpulse helfen dabei, alltägliche Fähigkeiten einzusetzen und damit zu stärken. Der Hintergedanke: „Wir möchten, dass Menschen – so lange wie es geht – in ihren eigenen vier Wänden leben können und dürfen“, erläutert Sandra Blessing. Ein Besuch im Schwarzwaldtreff dient so unter anderem der Entlastung der Betreuungspersonen – unterstützt auch durch den optionalen Fahrdienst. Zum anderen werden in der Tagespflege Kontakte aufrechterhalten, die kommunikativen Kompetenzen gestärkt und im Miteinander positive Energien freigesetzt.
Im Pflegebündnis Schönwald engagieren sich – neben der Sozialstation St. Marien und der Tagespflege Schwarzwaldtreff – die Sozialdienste Schwarzwald-Baar des Deutschen Roten Kreuzes, das Jugendrotkreuz, die Evangelische Altenhilfe, die Begegnungsstätte Eschles Treffpunkt, die AOK, Physiotherapeutin Anja Peter sowie die Beratungsstelle „Alter & Technik“ und der Pflegestützpunkt des Landkreises.
An diesem Nachmittag erhalten Besucher jede Menge Informationen zu den Leistungen und Möglichkeiten, die von den Partnern innerhalb des Pflegebündnisses angeboten werden. „Dieser Termin ist aus mehreren Gründen wichtig“, sagt Markus Aydt, Geschäftsführer der Sozialstation: Denn hier erfahren nicht nur Betroffene oder Angehörige, wie stark das Schönwalder Bündnis ist. „Auch für uns Beteiligte ist es wunderbar zu erleben, wie viele Menschen und Institutionen an einem Strang ziehen.“ Selbstverständlich ist für das leibliche Wohl gesorgt.

Frisches Grün belebt die Sinne

Tipps und Infos rund um Pflanzen in der Wohnung

Nicht immer ist der Weg in die Natur einfach: Auf Grünpflanzen und Blumen muss dennoch niemand verzichten. Sie wirken auch in den eigenen vier Wänden. Grünpflanzen haben einen positiven Einfluss auf das Raumklima und die Luftqualität. Sie tragen zum allgemeinen Wohlbefinden bei, weil sie eine angenehme, beruhigende Atmosphäre schaffen „Doch es gibt den ein oder anderen Punkt, auf den man achten sollte“, heißt es von der Sozialstation St. Marien Triberg. Welche das sind, weiß Sandra Scherzinger, Inhaberin des Naturwerks in Schonach. Dabei geht es ihr – in diesem Fall – weniger um das Wohlergehen der Pflanzen und Schnittblumen, sondern um das der Menschen.

Frage: Dürfen Pflanzen in jedem Zimmer stehen?

Sandra Scherzinger: Grundsätzlich schon. Das gilt auch fürs Schlafzimmer – mit Einschränkung. Denn nachts findet keine Photosynthese statt: Pflanzen nehmen Sauerstoff auf und setzen Kohlendioxid (CO₂) frei; genau wie wir Menschen. Das stellt normalerweise kein Problem dar, da die Menge an CO₂, die von Pflanzen freigesetzt wird, gering ist. In einem gut belüfteten Raum hat dies kaum Einfluss auf die Luftqualität. Eine andere Möglichkeit ist es natürlich, nur Pflanzen im Schlafzimmer zu haben, die gute Eigenschaften mitbringen.

Welche sind das?

Fürs Schlafzimmer empfehle ich zum Beispiel das Einblatt (Spathiphyllum), da sie besonders gut für die Luftqualität ist. Bestimmte Pflanzen können sogar helfen, Schadstoffe, die durch Möbel, Wandfarbe, Reinigungsmittel oder Baustoffe entstehen, abzumildern oder aus der Luft zu filtern. Besonders effektiv sind hier Pflanzen wie die Efeutute (Epipremnum aureum), der Ficus Benjamina, die Schwiegermutterzunge (Sansevieria), die Spinnenpflanze (Chlorophytum comosum) sowie die Aloe Vera.

Wie ist es bei Schnittblumen?

Früher mussten Schnittblumen im Krankenhaus tatsächlich nachts vor die Tür eines Patientenzimmers gestellt werden, weil auch sie Sauerstoff verbrauchen und CO₂ „ausatmen“. Es war nur nicht klar, in welchen Mengen. Mittlerweile weiß man, dass der Ausstoß eher gering ist. Nichtsdestotrotz: Wer empfindlich auf Veränderungen der Luftqualität reagieren, sollte auch die Blumenvase nachts aus dem Schlafzimmer entfernen.

Wie steht es mit dem Thema Allergien?

Das ist ein wichtiger Aspekt, der gern vergessen wird – vor allem, wenn Blumen oder Pflanzen verschenkt werden. Allergische Reaktionen auf Pflanzen sind nämlich relativ häufig, vor allem bei blühenden Pflanzen. Symptome können Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, Juckreiz oder Hautausschläge sein. Besonders problematisch sind Gräser, Lilien und Sonnenblumen. Das gilt auch für Schimmelpilze, die durch falsches Gießen oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit verursacht werden.

Welche Pflanzen eignen sich für Allergiker?

Die Schwiegermutterzunge oder der Bogenhanf, sind generell eine gute Wahl für Allergiker, weil sie keine Pollen freisetzen. Aber das ist eher eine allgemeine Aussage. Wenn es ein Geschenk sein soll, würde ich im Zweifelsfall vorher fragen.

Gibt es weitere Faktoren, auf die man beim Verschenken von Pflanzen achten sollte?

Pflanzen sind immer mit Pflegeaufwand verbunden – die einen mehr, die anderen weniger. Daran sollte man vielleicht denken. Das Geschenk soll ja Freude bereiten und keine zusätzliche Arbeit.

Festtage sind ganz besondere Tage

Sozialstation ist für die Menschen da

Die Weihnachtstage sind auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr besondere Tage. Zum einen spielt für sie das christliche Fest selbst eine große Rolle, zum anderen müssen Sie auch an Sonn- und Feiertagen einsatzbereit sein. „Das kann manchmal schon ein Spagat sein“, berichtet Patricia Eiche, die unter anderem für die Diensteinteilung zuständig ist. Denn natürlich sind da Ehepartner, Kinder, Eltern und Verwandte, die Weihnachten zusammen feiern wollen. Daher wird in der Sozialstation Wert darauf gelegt, diese Dienste möglichst fair zu verteilen.

Die Pläne wurden bereits im November geschrieben: „Das gibt allen Beteiligten genug Zeit, die Feiertage mit der Familie zu planen“, führt Patricia Eiche weiter aus. Sie rät, die Weihnachtszeit nicht allein auf die Tage von Heiligabend bis zum zweiten Feiertag zu reduzieren: „Die festliche Zeit reicht bis zum 6. Januar, dem Dreikönigstag.“ Mit anderen Worten: „Gehen Sie Weihnachten entspannt an, genießen Sie die Zeit – und setzen Sie sich nicht unter Druck.“ So wie der Advent langsam auf Weihnachten vorbereitet, ist das Fest nicht mit der Bescherung oder der Christmette vorbei.

Die Mitarbeiter der Sozialstation sind während der Feiertage natürlich weiter für Sie im Einsatz. Einzig die telefonische Erreichbarkeit ist eingeschränkt. Wichtige Mitteilungen können Sie auf unseren Anrufbeantworter sprechen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein entspanntes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

Die Gesundheit steht an erster Stelle

Mitarbeiterinnen der Sozialstation halten sich fit

Wer helfen will, muss auch dazu in der Lage sein, bringt es Anja Maier, Mitarbeitervertreterin bei der Sozialstation Triberg auf den Punkt: „Wir leisten jeden Tag körperliche Arbeit, die manchmal auch sehr anstrengend sein kann.“ Dazu komme im ambulanten Pflegedienst die Zeit im Auto. Da bleibt nicht immer viel Zeit, um sich körperlich zu erholen oder immer auf eine gesunde Ernährung zu achten.

Umso wichtiger, sei es daher, die eigene Gesundheit und körperliche Fitness im Blick zu haben. „Denn nur dann bin ich in der Lage, den besten Weg zu finden; also einen Weg, der beiden – der pflegenden und der gepflegten Person – weiterhilft“, sagt Anja Maier. Genau diesen Ansatz verfolgt das Betriebliche Gesundheitsmanagement bei der Sozialstation St. Marien in Triberg. „Uns geht zum einen um das körperliche Wohlbefinden, zum anderen um eine gesunde Ernährung, die zu unserem Jobprofil passt.“

Kraft und Energie

Eine perfekte Kombination bot zum Beispiel das Faszientraining mit Smoothie- oder Müslibar: Hier erfuhren die Teilnehmerinnen nicht nur das körperliche Erlebnis von gesunder Dehnung durch gezielte Übungen mit und ohne Hilfsmittel, sondern durften auch gesunde Kalorien entdecken. Beim Faszientraining wird vor allem das muskuläre Bindegewebe, die Faszien, gezielt gefördert. Im Vordergrund stehen Zug- und Dehnübungen – oft in Verbindung mit einer Faszienrolle, der Blackroll.

Die Resonanz der Teilnehmerinnen spricht für sich, freut sich Anja Maier: „Durch die Übungen habe ich gemerkt, bei welchen Bewegungen ich nicht mehr so gelenkig bin und konnte da gleich ansetzen. Das hat mir gut getan und hat Spaß gemacht.“ Ein weiteres Ziel des gemeinsamen Trainings: Der Zusammenhalt des Teams wird gestärkt. „Das war sehr schön mitzuerleben“, berichtet Anja Maier.

Energie für daheim

Die Zubereitung eines leckeren und gesunden Smoothies ist kein Hexenwerk. Auch das haben die Mitarbeiterinnen der Sozialstation erkennen dürfen.

Karotten-Kickstart:

  • Zwei Äpfel
  • Eine Banane
  • 600 ml Karottensaft

Äpfel entkernen und kleinschneiden, mit der Banane in den Mixer geben. Den Karottensaft dazugießen und alles auf höchster Stufe etwa 2 Minuten pürieren.

Mango-Power

  • 500 g Mango
  • Einen Spritzer Ingersaft
  • 250 ml Mangosaft
  • 150 ml Orangensaft
  • 500 ml Vollmilch
  • Einen Teelöffel Honig

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch in den Mixer geben. Die restlichen Zutaten – bis auf den Honig – hinzufügen und auf der höchsten Stufe pürieren. Mit Honig abschmecken und zum Abschluss alles für weitere 30 Sekunden mixen.

 

Mehr als Gedankenspiele

Aktivitäten für den Kopf sind immens wichtig und ganz einfach (umzusetzen)

Je älter wir werden, desto mehr lässt unser Gedächtnis nach. Das ist normal. Wir verlieren ja mit der Zeit auch Kraft und Körperspannung. Doch so wie sich unsere Muskeln aktivieren lassen, ist das auch mit unserem Denken möglich. Das weiß Sabine Hummel. Sie ist ganzheitliche Gedächtnistrainerin (BVGT) und als MAKS-Dozentin eine Expertin für die nicht-medizinische Behandlung von Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Seit XX Jahren unterstützt sie das Team der Sozialstation Triberg mit ihrer Arbeit und welche Ziele sie damit verfolgt.

„Mit dem ganzheitlichen Gedächtnistraining soll das Gedächtnis positiv angeregt werden“, sagt Sabine Hummel. Und das funktioniert, ist sie durch die Erfahrung ihrer Arbeit überzeugt. Für sie gilt daher auch ein bekanntes Sprichwort nur in umgewandelter Form: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans immer noch!“ Es geht um Wahrnehmung und Konzentration, die verschiedene Hirnbereiche aktivieren und so das Gedächtnis fördern. Sachlich betrachtet sollen neue Synapsen entstehen – also Verbindungen und Impulse im Gehirn. Aber Gedächtnistraining an sich darf gar nicht sachlich sein – und schon gar nicht unter Druck geschehen: „Es muss Spaß machen, abwechslungsreich sein und lebendig gestaltet werden“, sagt die Expertin.

Im Gespräch mit anderen bleiben

Vielleicht einer der wichtigsten Punkte beim Gedächtnistraining ist die Kommunikation. „Viele Menschen erleben mit zunehmendem Alter Wortfindungsstörungen. Häufig ziehen sie sich dann zurück und reden weniger, weil sie Angst haben, dass sie sich in Gesprächen blamieren.“ Kontakte zu Nachbarn, Freunden oder Bekannten werden weniger – bis hin zur Vereinsamung. Mit Gedächtnistraining lässt sich diese Entwicklung aufhalten. Das wiederum erlaubt, dass Menschen so lange wie möglich aktiv am Leben teilnehmen können.

Keine Frage des Alters

Um seinen Kopf zu aktivieren, braucht es nicht viel, und „es ist auch keine Frage des Alters“. Gut und sicher zu kommunizieren, hilft bei der Jobsuche, im Umgang mit Kolleginnen und Kollegen, bei Verhandlungen genauso wie im familiären Miteinander, zählt Sabine Hummel auf. Und einfache Übungen, die man allein oder zu mehreren machen kann, gibt es viele:

  • Wörteralphabet
    • Nehmen sich ein Oberthema wie „Obst und Gemüse“ und suchen sich dazu nach dem ABC eine passende Sorte: Ananas, Banane, Chinakohl, Dattel, Erbse, …
    • Suchen Sie Tiere nach dem Alphabet: Amsel, Braunbär, Chinchilla, Dackel, Esel, …
  • Stadt, Land, Fluss
    • Suchen Sie zu einem Buchstaben im Alphabet die passenden Begriffe zu den jeweiligen Kategorien (Städte, Länder, Flüsse, Berufe, Tiere, …)
  • Anagramm
    • Nehmen Sie ein langes Wort wie Herbstanfang und suchen Sie alle Wörter, die sich aus den Buchstaben bilden lassen: Farbe, Hang, Fest, Herbst, …

Gedächtnistraining reicht allerdings noch weiter, sagt Sabine Hummel: „Je beweglicher die Finger, desto beweglicher das Gehirn.“ Dementsprechend gibt es auch Fingerspielereien, bei denen der Kopf eingeschaltet werden muss: „Tippen sie Daumen und Zeigefinger aufeinander, danach Daumen und Mittelfinger, dann Daumen und Ringfinger bis zum kleinen Finger. Einmal hin, einmal zurück“ – mal mit einer, mal mit beiden Händen gleichzeitig.

„Es braucht nicht viel, um seinen Kopf zu aktivieren“, sagt die Expertin aus St. Georgen: „Hauptsache, es macht Spaß und abwechslungsreich.“ Probieren Sie es doch einfach aus!

Viele Hilfsmittel für die Ukraine

Sozialstation spendet Sanitärartikel und mehr, die keine Verwendung mehr finden

Ein Transporter voll mit Hilfsmitteln vom Toilettenstuhl über Bettpfannen bis hin zu Einmalartikeln wie Pflasterstreifen – das ist das Ergebnis einer Aufräumaktion der Sozialstation Triberg. Das Ziel des Wagens: die Ukraine. Auf den Weg gemacht haben sich ausschließlich Gerätschaften und Material, „welches wir nicht mehr nutzen dürfen, weil das ‚Mindesthaltbarkeitsdatum‘ abgelaufen ist, oder nicht mehr benötigen“. Umso schöner sei es, dass die Waren nicht einfach entsorgt wurden, sagt Markus Aydt, Geschäftsführer der Sozialstation.

Um den Transport in die Ukraine kümmert sich eine Freiburger Organisation im Auftrag der Caritas. „Das erleichtert diese Aufgabe ungemein“, bringt es Aydt auf den Punkt. Doch schon die Aufräumaktion war eine größere Angelegenheit. „Im Lauf der Jahre sammelt sich an vielen Ecken und Stellen Material an. Gerade Sachen, die nicht mehr benötigt werden, geraten irgendwann ein bisschen in Vergessenheit.“ Verteilt auf mehrere Tage räumte das Team der Sozialstation das Lager auf und begann zu sortieren.

Alle Geräte und Artikel, die noch in der Tagespflege oder von den ambulanten Pflegeteams genutzt werden können, wurden neu verräumt. Alle anderen wurden für die Hilfslieferung bereitgestellt. Darunter waren auch Pflasterstreifen, Windeln und andere Hygieneartikel, die ein Mindesthaltbarkeitsdatum besitzen, das in der Vergangenheit liegt. „Ein Pflaster oder Wundverband wird nicht im Sinne eines Lebensmittels schlecht, aber nach Ablauf dieses Mindestdatums wird zum Beispiel nicht mehr garantiert, dass das Material steril ist“, erläutert Aydt. Daher dürfe es die Sozialstation nicht mehr einsetzen. „Die Sachen sind immer noch gut, aber wir dürfen sie nicht mehr verwenden. Das geschieht vor allem zur Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten.“

„Wir sind froh, dass die Sachen ihrem Zweck entsprechend genutzt oder weitergenutzt werden“, sagt Martina Fehrenbach stellvertretend für das Team der Sozialstation. Es wäre zu schade gewesen, alles einfach zu entsorgen. „Gerade in der Ukraine, wo der Bedarf an Verbandsmaterial und Hilfsmitteln groß ist, wird unsere Spende sicher gut genutzt werden.“

Investition in die Zukunft

Neue Computer und Technik für die Sozialstation

Ohne moderne Technik geht es heute nicht mehr. Ob Telefon, Abrechnungsmodalitäten, der Austausch mit Apotheken oder Krankenkassen – für alles braucht es Computer und das Internet. Die Nutzung digitaler Technik ist jedoch an Vorgaben gebunden. „Sicherheit und Datenschutz spielen gerade für uns als Sozialstation eine sehr große Rolle“, sagt Markus Aydt, Geschäftsführer der Sozialstation. Daher investiert die Sozialstation aktuell mehrere Zehntausend Euro in die technische Infrastruktur.

Der bisher genutzte Server der Sozialstation – also das Herzstück für den internen und externen Datenaustausch – und die damit einhergehende Netzwerktechnik ist nicht für kommende und vor allem verpflichtende Aufgaben geeignet. „Es war klar, dass wir die Systeme spätestens Anfang kommenden Jahres hätten austauschen müssen“, erläutert Aydt. Um nicht auf den letzten Drücker zu handeln und dann gegebenenfalls keine Dienstleister für die Aufgaben zu finden, hat die Sozialstation bereits jetzt Nägel mit Köpfen gemacht. „Anfang Juni wurde mit den ersten Installationen der Netzwerk-Infrastruktur begonnen. Es musste technische Infrastruktur gekauft und installiert, das interne Netzwerk aufgebaut und alles sicher miteinander verbunden werden“, beschreibt es Martina Fehrenbach, die das Projekt für die Sozialstation begleitet: „Im Zuge der abschließenden Umstellung kann es dazu kommen, dass unsere Website für eine kleine Weile unerreichbar ist, E-Mails verspätet eingehen oder Telefonate auf den Anrufbeantworter weitergeleitet werden. Die Techniker geben sich allerdings größte Mühe, dass die Arbeiten im Hintergrund ablaufen, ohne dass es jemand merkt.“

„Es ist für uns ein großes Projekt“, sagt Markus Aydt. Das betrifft nicht nur die Kosten, sondern auch die Arbeit: Denn die Umstellung ermöglicht der Sozialstation neue Kommunikationskanäle, mit denen sich die tägliche Arbeit in Zukunft besser organisieren lässt. Ein Beispiel ist der Medikamentenplan. Der ist wichtig bei der ambulanten Krankenpflege sowie in der Tagespflege und sollte immer aktuell gehalten werden. Durch die digitale und gesicherte Vernetzung mittels der Telematik-Infrastruktur ist der Austausch mit der Hausarztpraxis „schneller und datenschutzkonform“, bringt es Martina Fehrenbach auf den Punkt.

„Der Tag der Pflege geht alle an“

Respekt und Wertschätzung für wichtige Arbeit

Am kommenden Sonntag, den 12. Mai, wird überall in der Welt auf die Menschen hingewiesen, die in der Pflege aktiv sind. Das Datum ist nicht einfach so gewählt, es ist der Geburtstag von Florence Nightingale: Sie kam am 12. Mai 1820 auf die Welt. Die Engländerin gilt als Begründerin der modernen Krankenpflege und schuf die Grundlagen für diese mittlerweile eigene Wissenschaft.

„Es ist wichtig, dass die Arbeit aller Menschen in der Pflege wahrgenommen wird“, sagt dazu Markus Aydt, Geschäftsführer der Sozialstation St. Marien Triberg. „Wir machen nichts Spektakuläres, unsere Arbeit findet nicht in der großen Öffentlichkeit statt, wir leisten im Hintergrund ‚Dienst am Menschen‘. Das machen wir sehr gern, und es erfüllt uns mit Stolz.“ Passend dazu steht der internationale Tag der Pflege in diesem Jahr in Deutschland unter dem Motto: „Arbeit in der Pflege: mehr als einen Grund stolz zu sein“.

Auf besondere Aktionen anlässlich dieses „Gedenktags“ verzichtet die Sozialstation Triberg. „Wir stecken unsere Kraft und Energie in unsere tägliche Arbeit, wollen für die Menschen, die wir auf vielfältige Weise betreuen, einfach da sein“, beschreibt es Pflegedienstleiterin Sandra Blessing. Außerdem erlebe das Team bei seiner Tätigkeit in der Raumschaft große Dankbarkeit und erhalte viel Anerkennung. „Daher kommen wir – trotz der oft hohen Belastung und der manchmal schwierigen Herausforderungen – sehr gern zur Arbeit“, fügt sie hinzu. Und Markus Aydt ergänzt: „Solche Tage sind wichtig, um die Gesellschaft an sich zu informieren und vielleicht der Politik einen Impuls zu geben, dass gute Arbeit nicht nur Anerkennung verdient, sondern auch eine entsprechende Honorierung.“

Mehr zum internationalen Tag der Pflege finden Sie hier:
https://liga-bw.de/arbeit-in-der-pflege-mehr-als-ein-grund-stolz-zu-sein/

Osterlamm

„Gemeinsam erleben und genießen“

Ostern ist ein Fest für alle Generationen auch in der Küche.

Mit Ostern wird es auch im Kalender ersichtlich: Der Frühling ist da. Mit Ostern sind viele Traditionen und Bräuche verbunden, die generationenübergreifend wirken. Das Verstecken und Suchen von Osternestern mit Süßigkeiten, bunten Eiern und manchmal auch kleinen Überraschungen gehört dazu. Ebenso kommen in vielen Familien zu Ostern passende Gerichte auf den Tisch. In manchen Regionen gibt es das Osterzicklein, in anderen das Osterlamm als Braten, jeweils mit unterschiedlichen Beilagen. Einig dürften sich allerdings alle darüber sein, dass ein feines Osterlamm in Kuchenform überall dazugehört.

Das Schöne an diesem Backwerk liegt an seiner Einfachheit: Es braucht nur acht Zutaten und eine Osterlamm-Form. „Wobei der Kuchen natürlich auch schmeckt, wenn er nicht wie ein Osterlamm geformt ist“, sagt Sandra Blessing, die Leiterin der Tagespflege. Weil er so einfach ist, bietet sich das Osterlamm perfekt zum gemeinsamen Backen an. „Hier können Großeltern und Enkel sich gegenseitig unterstützen und miteinander etwas Schönes fabrizieren“, weiß sie aus eigener Erfahrung.

Daher steht gemeinsames Backen auch in der Tagespflege in Schönwald auf dem Programm – natürlich ein Osterlamm. Die Zutaten sind schon da, die Formen auch. „Meine Kolleginnen und ich freuen uns schon sehr auf das gemeinsame Zubereiten. Das wird sicher ein besonderer Höhepunkt. Vor allem, weil wir danach unser Osterlamm zusammen genießen können – mit einer Tasse Tee oder Kaffee – und vielen Erinnerungen, die mit Ostern zusammenhängen.“

Sie haben Lust, auch ein Osterlamm zuzubereiten? Dann haben wir ein einfaches Rezept für Sie:

Die Zutatenliste für eine Osterlamm-Form mit ca. 800 ml Volumen (etwa 15 cm hoch):

  • 150 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 3 mittlere Eier
  • 180 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 2 – 3 EL Zitronensaft
  • sowie zusätzlich Butter und Mehl für die Form
  • und nach Belieben Puderzucker zum Bestäuben

Außerdem werden ein bisschen Platz, eine Rührschüssel, ein Rührgerät, ein feines Sieb sowie bei Bedarf ein großes, scharfes Messer benötigt.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160 Grad bei Umluft oder 180 Grad bei Ober-/Unterhitze einstellen
  2. Beiden Hälften der Osterlamm-Backform mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. Überschüssiges Mehl abklopfen, danach die Form zusammensetzen
  3. Die Butter mit Zucker, Salz und dem Zitronenabrieb schaumig schlagen
  4. Die Eier einzeln – also nacheinander – zugeben und weiterschlagen.
  5. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen – am besten versieben – und anschließend langsam mit dem Zitronensaft in den Teig unterrühren.
  6. Wenn alles verrührt ist, den Teig sorgfältig in die umgedrehte Form füllen. Am besten mit der Kopfpartie beginnen. Dabei immer wieder auf die Form klopfen, damit sich der Teig gut verteilt.
  7. Wenn die Form bis etwa 3 bis 4 Zentimeter unter den Rand gefüllt ist, aufhören.
  8. Die gefüllte Lammform auf ein Backblech im unteren Bereich stellen und im heißen Ofen etwa 40 Minuten backen.
  9. Nach dem Herausholen, den Kuchen in der Form etwa eine Stunde abkühlen lassen. Danach vorsichtig die Verschlüsse lösen und das Lamm aus der Form lösen. Bei Bedarf den Boden des Lamms mit einem scharfen Messer begradigen und dann stehend komplett erkalten lassen.
  10. Nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestäuben.

Narri Narro

Wir wünschen allen Närrinnen und Narren eine glückselige Fastnet. Zu den gewohnten Öffnungszeiten sind wir selbstverständlich für Sie erreichbar.

Vorausschau

Am 16. Mai 2024 wird der Geschäftsführer der Sozialstation Triberg Markus Aydt über die Versorgungsmöglichkeiten in Sachen Pflegen referieren. Der Sozialverband VdK Raumschaft Triberg lädt um 17:30 Uhr ins Kurhaus Triberg ein um Antworten auf die Fragen „Ambulante oder stationäre Pflege? Wohin führt der Weg des Betroffenen?“ zu finden.

Weitere Informationen finden Sie ab Mai unter https://www.vdk.de/ov-triberg/

Notizzettel

Ein gutes neues Jahr

Die Tanksäule mit vier Zapfhähnen zeigt, was auch zur Arbeit der Sozialstation gehört.

Auch das Tanken kostet Zeit

Wir wünschen Ihnen ein gutes neues Jahr und nutzen gleichzeitig die Gelegenheit kurz zurückzuschauen. Unser Fazit? Warum die Arbeit der Sozialstation viel mehr als Pflege umfasst

Wer an Pflege denkt, denkt an die Betreuung von Menschen – etwa im häuslichen Umfeld. Das ist auch die Kernaufgabe der Sozialstation Triberg. Doch um diese Kernaufgabe verlässlich erfüllen zu können, muss viel drumherum bewegt werden, sagt Patricia Eiche, Pflegedienstleiterin der Sozialstation St. Marien: „Das bleibt oft ungesehen, kostet aber viel Zeit und vor allem Ressourcen.“ Umso wichtiger sei es, diese Daten zu dokumentieren und transparent zu machen.

Ein Beispiel von vielen: das Tanken. Um die Aufgaben in der häuslichen Pflege und in der Hauswirtschaft erfüllen zu können, sind die Mitarbeiterinnen der Sozialstation auf das Auto angewiesen. Das Versorgungsgebiet umfasst neben Triberg, Schonach und Schönwald die komplette Raumschaft mit vielen Höfen. Allein für das Betanken der Fahrzeuge wurden 2023 monatlich zwischen 70 und 170 Minuten aufgebracht – „im Schnitt sind das 146 Minuten oder fast zweieinhalb Stunden“, bilanziert Patricia Eiche. Aufs Jahr gerechnet kamen dafür 29 Stunden und 16 Minuten zusammen.

Es gibt noch weitaus mehr Zahlen, die Einblick in die umfangreiche Arbeit der Sozialstation geben. Da aus hygienischen Gründen bei Pflegemaßnahmen oder bestimmten Aufgaben im Haushalt medizinisch geprüfte Einmalhandschuhe getragen werden, ist der Verbrauch hoch. Gemessen wird er anhand der Schachteln, die im Verlauf des Jahres bestellt worden sind. „Wir liegen hier etwa bei 27.500 Paaren oder rund 55.000 Einzelhandschuhen“, liest Sandra Blessing aus den Bestellvorgängen heraus. Nahezu die gleiche Zahl findet sich an anderer Stelle in der Jahresauswertung wieder: im Druckermanagement.

55.462 Seiten im klassischen DIN-A4-Format wurden von der Sozialstation St. Marien Triberg 2023 bedruckt. „Das waren Rechnungen, Angebote, aber auch Briefe und Informationen“, beschreibt es Sigrid Frey vom Organisationsteam der Einrichtung. Da die meisten Blätter beidseitig bedruckt wurden, ist die Menge des verwendeten Papiers allerdings deutlich geringer. „Natürlich wäre es schön, hier stärker digital zu arbeiten, auch um Papier und Toner zu sparen. Gemeinsam mit unseren Partnern, Lieferanten sowie den Kassen arbeiten wir daran. Aber nicht alles lässt sich einfach oder sofort umstellen – gerade im ländlichen Raum.“ Erste Erfolge gibt es allerdings: „Der elektronische Datenaustausch mit den Kranken- und Pflegekassen nimmt stetig zu“, berichtet Sigrid Frey.

Ob Tanken, Ausdrucke oder Handschuhe: „Die bedeutendsten Zahlen in der Auswertung sind die der betreuten oder gepflegten Menschen“, macht Sozialstationsleiter Markus Aydt deutlich. Verteilt sind die Daten auf die verschiedenen Arbeitsbereiche der Sozialstation. Im Bereich Hauswirtschaft lag die durchschnittliche Anzahl der Klienten bei 170, im Bereich der Tagespflege bei 48 und in der häuslichen Pflege bei 184 pro Monat. Nur die Zahl der Pflegeberatungen pro Monat liegt darüber, berichtet der Geschäftsführer: „Allein im August 2023 waren es 306 Beratungen – aufs Jahr gerechnet sind es im Schnitt 298 Einzelberatungen.“

Dank für Einsatz und Engagement

Schonacher Bürgermeister besucht Sozialstation St. Marien

Es mag ein wiederkehrendes Ereignis sein, „aber es ist ein Zeichen der Wertschätzung, über das wir uns immer wieder sehr freuen“, sagt Markus Aydt, Leiter der Sozialstation St. Marien in Triberg. Damit spielt er auf den vorweihnachtlichen Besuch des Schonacher Bürgermeisters Jörg Frey an. Der hatte sich extra Zeit genommen, um sich persönlich „bei den engagierten Helferinnen und Helfern für ihre unverzichtbare Arbeit zu bedanken“. Allein beim Dank blieb es allerdings nicht: Anlässlich seines traditionellen Besuchs im Advent überreichte er einen großzügig gefüllten Präsentkorb.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation setzen sich täglich mit großem Einsatz für die Mitbürgerinnen und Mitbürger ein, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Schwäche auf Unterstützung angewiesen sind“, hob der Bürgermeister hervor. Herr Frey betonte das „engagierte Wirken der Pflegekräfte, die einen unschätzbaren Beitrag für die Lebensqualität der Betroffenen leisten“.

Sowohl Markus Aydt als auch Patricia Eiche bedankten sich im Namen des Teams für den Besuch und die damit verbundene Anerkennung. „Es ist schön zu erleben, dass die Gemeinde die Bedeutung der Sozialstation und die Arbeit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkennt“, sagte die Pflegedienstleiterin zum Abschluss.

Während seines Besuchs führte Jörg Frey Gespräche mit Mitgliedern des Teams. Dabei habe er aus erster Hand erfahren dürfen, mit welchem Engagement und Herzblut die Sozialstation ihre verantwortungsvolle Aufgabe wahrnehme. Er würdigte in diesem Zusammenhang nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch das einfühlsame und liebevolle Handeln des Pflegepersonals und aller Helfer.

Die Pressemitteilung des Rathauses Schonach finden Sie unter https://www.schonach.de/besuch+sozialstation+2023

Weihnachtsbesuche

Bürgermeister Frey übergibt einen Geschenkkorb an die Sozialstation Triberg.

Fortbildung

Menschlichkeit trifft Künstliche Intelligenz – Wie die Pflege von technischer Unterstützung profitiert

Wenn heute Blutdruck gemessen wird, geschieht das oft automatisch: Die Manschette bläst sich auf und integrierte Sensoren registrieren den Druck beim Zusammenziehen des Herzmuskels sowie den Druck auf die Gefäße. Auch das Messen der Temperatur geschieht heute elektronisch: In einem Bruchteil einer Sekunde ermittelt das digitale Thermometer die Körpertemperatur. Das sind nur zwei von vielen technischen Veränderungen, die in den vergangenen Jahren die Arbeit der Pflegedienste erleichtert haben. Auch, weil sie einfach umzusetzen sind.

Die Entwicklung technischer Systeme geht heute viel weiter. Künstliche Intelligenz, abgekürzt KI oder in der englischen Fachsprache AI (für Artificial Intelligence), spielt nicht nur in der Automobilbranche eine Rolle, sondern auch in der Pflege. Was früher als Zukunftsphantasie – also Science Fiction – in Weltraumromanen für Spannung sorgte, ist längst Teil der Wirklichkeit. „Viele Dinge, die vor Jahren gar nicht denkbar waren, gehören inzwischen zum pflegerischen Alltag“, beschreibt es Markus Aydt, Leiter der Sozialstation St. Marien. Daher war die Triberger Einrichtung auch beim Pflegekongress in Villingen-Schwenningen vertreten. Dort ging es unter dem Titel „Science Fiction im Pflegealltag – Digitalisierungsstrategien und Entwicklungstendenzen in der Gesundheitsversorgung“ um genau diese Themen.

„Künstliche Intelligenz und die Digitalisierung allgemein kann in vielen Bereichen eine sinnvolle Unterstützung sein“, zieht Patricia Eiche vom Team der Sozialstation eine kritische Bilanz der Veranstaltung. Simulationspuppen, die voller Elektronik stecken, helfen etwa in der Ausbildung, um auf Notfälle besser reagieren zu können. Auch die Unterstützung durch digitale Brillen, wo eine erfahrene Kraft oder eine Ärztin in schwierigen Situationen der Pflegeperson über die Schulter schaut und Hinweise gibt, „bringt uns weiter“.

Wann welche neue Techniken auch in Triberg zum Einsatz kommen, vermag Markus Aydt nicht zu sagen: „Wichtig ist in erster Linie, dass wir uns ein eigenes Bild machen und vorbereitet sind.“ Daher gehören stetige Fortbildungen für das Team – ob mit der Hilfe von KI oder ganz klassisch – einfach dazu. „Wir wollen für die Menschen, die wir betreuen, da sein und ihnen die bestmögliche Versorgung bieten.“