Michael Polomski übernimmt Geschäftsführung

Er startet mit großer Vorfreude in die neue Aufgabe

Sein Amt hat Michael Polomski erst vor einigen Tagen angetreten. Auf die Arbeit in und mit der Sozialstation St. Marien in Triberg freut er sich dagegen schon länger.

Der neue Geschäftsführer der Sozialstation St. Marien in Triberg kommt mit reichlich Erfahrung: Michael Polomski ist examinierter Altenpfleger und kann auf 17 Jahre in der Evangelischen Altenhilfe St. Georgen zurückblicken: er war dort erst Pflegeschüler, dann Pflegefachkraft, später Pflegedienstleiter und zuletzt als Stabstelle der Geschäftsführung aktiv. Verlässlichkeit, Konstanz und Verantwortung sind ihm wichtig. Noch wichtiger erscheint da nur seine Einstellung. „Pflege ist ein toller Beruf“, sagt der 34-Jährige mit Überzeugung.

Die Entscheidung für die Sozialstation in Triberg sei keine gegen seine vorherige Stelle, stellt Michael Polomski klar. Als Geschäftsführer mehr Verantwortung übernehmen zu dürfen, ist ein Grund, sagt er. Ein anderer ist, dass er die Sozialstation St. Marien schon lange kennt und schätzt. So arbeiten Evangelische Altenhilfe (EAH) und Sozialstation in Schönwald unter einem Dach: Die Sozialstation hat in der Anton-Bruckner-Straße 3 ihre Tagespflege „Schwarzwaldtreff“. Die EAH betreibt dort das „Haus Schönwald“, eine Einrichtung für die Kurz- und Vollzeitpflege.

Auch durch dieses Miteinander habe er die Sozialstation und vor allem die Mitarbeitenden als „sehr engagiert“ wahrgenommen. „Ich habe gespürt, dass sie ihre Arbeit gern machen und mit Herz und Hand dabei sind.“ Für ihn ist das ein Zeichen, dass die Sozialstation ein guter Arbeitgeber sein muss. Und es ist ein weiterer Beweggrund, warum er sich für den Posten des Geschäftsführers beworben hat.

Freigeworden war der im Frühjahr, nachdem sein Vorgänger nach Norddeutschland wechselte. „Es ist schön zu sehen, dass die Sozialstation bei den Mitarbeitenden einen so guten Ruf hat. Das gilt es nun, stärker nach außen zu tragen, um mehr Menschen für die Pflege und uns als Arbeitgeber zu gewinnen.“ Denn – und da gehe es der Sozialstation St. Marien wie vielen anderen: „Die Pflege als Beruf hat weder den Stellenwert, den sie verdient hat, noch wird anerkannt, welche Leistungen damit verbunden sind.“ Mehr Sichtbarkeit für die Pflege allgemein und für das, was vom Team der Sozialstation Triberg geleistet wird – das sind zwei Punkte, die Michael Polomski langfristig angehen möchte. „Wenn wir es schaffen, in der Region herauszustellen, wie vielfältig, verantwortungsvoll und bereichernd die Pflege als Berufsfeld ist, dann können wir auch mehr Menschen dafür begeistern.“

Ebenfalls auf seiner Agenda: Die Pflege weiterentwickeln und modernisieren, zum Beispiel mit Hochschulen oder anderen Partnern aus der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Damit hat er bereits gute Erfahrungen gemacht. Jetzt soll auch die Sozialstation St. Marien von solchen Projekten profitieren. Zumindest zukünftig. Denn erstmal heißt es: ankommen. Am Mittwoch, 1. Juli 2026, hat der neue Geschäftsführer sein Büro bezogen und begonnen, sich in seine Aufgaben einzuarbeiten. „Das Gute ist, dass ich mich auf ein eingespieltes Team verlassen kann“, sagt der 34-Jährige..